• Agritechnica 2025   • Traktoren   • Erntemaschinen   • Bodenbearbeitung   • Bestellung und Pflege   • Düngung und Pflanzenschutz   • Grünland und Futterernte   • Hof- und Stalltechnik   • Forst, Garten und Kommune   • NawaRo und erneuerbare Energie   • Sonstige Landtechnik   • Landtechnik allgemein   • DLG Testberichte   • Vereine und Hobby   • Geschichte und Geschichten   • Messen und Veranstaltungen   • Mitteilung der Redaktion   • Agritechnica Neuheiten Archiv   • Artikel nach Hersteller/Marke 
 
 Los!

John Deere stellt neue selbstfahrende Feldspritzen-Baureihe 500R vor

von

Mit der neuen Serie 500R, die die Modelle 540R und 550R umfasst, zeigte John Deere neue selbstfahrende Spritzen, bei deren Entwicklung der Fokus deutlich auf den Bedienpersonen lag: Bessere Sicht aus der Kabine, Komfortausstattung und schnelleres G5Plus Command Center.

Die selbstfahrenden John Deere Feld-Spritzen der neuen Serie 500R, die die Modelle 540R und 550R umfasst, bieten 4.000 l respektive 5.000 l Tankkapazität.
Die neuen Feld-Spritzen John Deere 540R und 550R der Baureihe 500R sind mit einer hydraulischen Spurweitenverstellung ausgerüstet, die von 1,80 bis 2,50 m einstellbar ist.
Die Kabine der neuen 500R Feldspritzen John Deere 540R und 550R bietet eine verbesserte Sicht auf Gestänge sowie Arbeitsumgebung und erleichtert durch zahlreiche Ablagefächer – von Armlehnenfächern bis hin zu Stauraum hinter den Sitzen – die Organisation.

Angetrieben werden die neuen John Deere Selbstfahrer 540R und 550R von PowerTech PSS Motoren, die die EU-Abgasnorm der Stufe V erfüllen und John Deere zufolge (ohne Angabe einer Norm) 210/285 kW/PS leisten. Diese Motoren kommen auch beim Traktor 6R 250 (siehe Artikel: „John Deere erweitert 6R-Serie mit 6230R und 6250R nach oben”) zum Einsatz.

Für die Kraftübertragung zeichnet in den John Deere 500R Feldspritzen das CommandDrive-Hydrostatgetriebe verantwortlich, das eine stufenlose Geschwindigkeitsanpassung erlaubt. Vier variable Radmotoren, gespeist von einer einzelnen Hydrostatpumpe, sorgen in Kombination mit verstärkten Planetenendantriebsnaben für hohe Zugkraft und Traktionskontrolle. Die Motoren regeln ihre Leistung im Zusammenspiel automatisch – abhängig von Radgeschwindigkeit und Gewichtsverteilung. Für den Straßenbetrieb senkt ein Automatikmodus die Motordrehzahl auf 1.350 U/min, um Kraftstoffverbrauch und Lärm zu reduzieren. Die Transportgeschwindigkeit liegt je nach Land bei 0 bis 40 respektive 50 km/h.

Den Nennwert der Tankkapazität beziffert John Deere mit 4.000 l beim 540R und mit 5.000 l beim 550R, das Fassungsvermögen des Spülwasserbehälters soll 500 l betragen. Die Pumpleistung der Zentrifugalfüllpumpe gibt der Hersteller mit 1.200 l/min an, die der Zentrifugalspritzpumpe mit 1.000 l/min; der Spritzdruck lässt sich von 1 bis 8 bar einstellen.
Das Gestängemanagement basiert auf BoomTrac Pro 2, das mit fünf Höhensensoren und einem IMU-Sensor arbeitet. Dieses System soll die Position des Gestänges in unterschiedlichen Geländesituationen stabil halten, Abdrift reduzieren und höhere Arbeitsgeschwindigkeiten (0 bis 25 km/h) ermöglichen. Ein aktiv angesteuerter Mittelrahmen trägt zusätzlich zur Dämpfung und Stabilität bei. John Deere bietet zwei 2-teilig klappbare Gestängeoptionen aus Stahl an: 30/15 m und 36/18 m.

Die Kombination aus PowrSpray, ExactApply und BoomTrac Pro 2 soll laut John Deere eine Genauigkeit von bis zu 98 % erreichen. PowrSpray arbeitet mit einem zweikreisigen Pumpsystem, das dank direkter Mengensteuerung extrem schnell auf Änderungen der Fahrgeschwindigkeit reagieren kann. Das optionale ExactApply ermögliche eine exakte Steuerung jeder einzelnen Düse mithilfe von Pulsweitenmodulation und sorge so für eine konstante Tropfengröße bei wechselnden Geschwindigkeiten. Die automatische Kurvenkompensation soll eine einheitliche Ausbringmenge auch in engen Wendemanövern garantieren. Neu ist die Multimeter-Funktion, mit der bis zu elf verschiedene Applikationsmengen über die gesamte Gestängebreite hinweg umgesetzt werden können – basierend auf Applikationskarten.

Bei den neuen 500R Feldspritzen stand laut John Deere die Perspektive der Anwender im Mittelpunkt der Entwicklung. Die Kabine, die übrigens auch in den Mähdreschern Verwendung findet (siehe Artikel: „John Deere stellt neue variable Mähdrescher-Schneidwerke 700X und Pickup 615P vor”) bietet eine verbesserte Sicht auf das Gestänge und die Arbeitsumgebung. Die Maschine verfügt über eine gleichmäßige Gewichtsverteilung, die sowohl im Feld als auch im Straßenverkehr für bessere Traktion sorgen soll. Trotz des schmalen Maschinenprofils bleibt zwischen Brühetank und Kabine ausreichend Platz für eine großzügige Plattform (2,42 m²).
Ein Filter der Kategorie 4 schützt während der Anwendung vor Pflanzenschutzmitteln. Zahlreiche Ablagefächer – von Armlehnenfächern bis hin zu Stauraum hinter den Sitzen – erleichtern die Organisation, Getränkehalter und weitere Staufächer ergänzen die Ausstattung. Bei den Infotainment-Funktionen setzt John Deere auf eine moderne Multimedia-Ausstattung mit Bluetooth-Verbindung, Apple CarPlay und Android Auto. Musik, Anrufe und Nachrichten lassen sich damit nahtlos einbinden und per Sprachsteuerung nutzen. Mit dem CommandCenter G5Plus erhält die Serie ein neues Display, das eine um 35 % größere Fläche bietet und deutlich schneller starten soll als die Vorgängerversion. Das System liefert Full-HD-Qualität und erstmals auch eine Satellitenansicht. Ein zusätzliches A-Säulen-Display fasst wichtige Maschinendaten zusammen. Der neu gestaltete CommandArm sortiert alle relevanten Steuerfunktionen nach Themenbereichen; der ergonomische Multifunktions-Joystick erleichtert die Bedienung zentraler Fahr- und Spritzfunktionen.

Quelle: ltm-ME, Bilder: John Deere Walldorf GmbH & Co. KG (www.deere.de)

Dieser Artikel gefällt Dir? Dann unterstütze uns doch über die Kaffeekasse!

#JohnDeere #JohnDeereAgritechnica2025 #Agritechnica2025DüngungPflanzenschutz