„Wir wollen ganz oben mitspielen! Wir werden wie die Profisportler in der Champions League an den Start gehen und zuvor Ziele, Argumente und Vorgehen genau definieren. Damit erreichen wir Höchstleistungen“, eröffnete Peter-Josef Paffen, Country-Manager und Sprecher der Fendt-Geschäftsführung, den Kickoff zur Erntetechnik 2010. Die Voraussetzungen dafür seien gegeben. „Der Markt befindet sich bereits wieder am Beginn der Aufschwungphase“, beurteilte Peter Paffen die gegenwärtige Marktlage. Damit sieht er gute Chancen für die nächste Erntesaison. 100-prozentiges Marktwissen und konkrete Projekte seien dazu die besten Voraussetzungen. Denn die Investitionsbereitschaft der Landwirte hingen von ihrem persönlichen Betriebsergebnis ab. „Gemeinsam Erfolg zu ernten, ist unser Ziel“, bekräftigte Peter-Josef Paffen. Um dies zu unterstützen, gab er einen Überblick über Ernteerwartungen und Erzeugerpreise, die bei einer guten Versorgungslage als konstant eingeschätzt werden.
„Wo stehen wir? Was haben wir erreicht?“, fragte Christian Forster, Verkaufsdirektor Massey Ferguson Deutschland, in die Runde, um gleich darauf selbst zu antworten: Massey Ferguson befinde sich auf Erfolgskurs. Das sagten die von ihm vorgelegten Verkaufszahlen. Allein aus der MF-Mähdrescherreihe Centora verkaufte die Landtechnikfirma für die Ernte 2009 nach eigenen Angaben rund 25 % Maschinen mehr als geplant. „Im Segment der 8-Schüttler sind wir Marktführer“, stellte Christian Forster zufrieden fest und bedankte sich bei den Vertriebspartnern und seinen Kollegen für die erbrachten Leistungen. Die Zahlen der Quaderballenpresse setzen laut Massey Ferguson mit ebenfalls 25 % zusätzlich verkauften Maschinen noch einen drauf. „Auch der Rotormähdrescher aus der Baureihe MF Fortia ist ein voller Erfolg. Und immer wieder bekommen wir von unseren Kunden bestätigt, dass AGCO damit auf dem richtigen Weg ist“, berichtete er. An diesen Erfolg knüpfen die Ziele der AGCO-Tochter für 2010 an, die bei MF-Mähdreschern 30 Prozent und MF-Ballenpressen rund 50 Prozent über dem Ist-Niveau von 2009 liegen.
AGCO Deutschland Harvesting Business Manager Willi Schüttler zitierte den US-Präsidenten J. F. Kennedy, der 1962 gesagt hatte: „Wir wollen nicht zum Mond, obwohl es so schwierig ist, sondern weil es so schwierig ist“, und spielte darauf an, dass es gerade in einem schwierigen Marktumfeld das Ziel sein muss, AGCO zum Erfolg zu bringen. Mit der enormen Entwicklung der Erntetechnik in den letzten Jahren im Rücken geht für ihn der Weg weiter nur nach oben. Willi Schüttler stellte einen konkreten Produktentwicklungsplan für die Zukunft vor. 13 neue Modelle stehen bereits 2009 zum Verkauf bereit. Mit dem Ziel, 20 Prozent Marktanteil bei den Mähdreschern zu erreichen, setzte der Erntetechnikchef klare Zielvorgaben. Zehn Prozent Marktanteil sollen es bereits im nächsten Jahr sein, was allein 60 Endverkäufe an AGCO-Mähdreschern mehr ausmacht als 2009. „Lassen Sie uns erfolgreich sein, lassen Sie die Rakete starten“, motivierte er dafür seine Mannschaft. Ergänzend dazu stellte Oliver Vockerodt, AGCO Finance, die künftigen Finanzierungsmöglichkeiten für die Erntetechnik 2010 vor. „Das sind die besten Konditionen, die ich je in meinem langjährigen Berufsleben Kunden angeboten habe“, kommentierte er die Frühkaufangebote, die vom 1. August bis zum 31. Oktober 2009 gültig sind.
Die Produkte der Marken Fendt und Massey Ferguson, die es dafür zu kaufen gibt, stellten AGCO-Produktmanager Georg Herbig und Martin Frye vor. Sie zeigten die Leistungsfähigkeit der bestehenden Erntemaschinen und rückten dabei den leistungsstarken Rotormähdrescher und ein neues Schneidwerk in das Zentrum ihrer Ausführungen. Um die Verkaufsziele zu erreichen, hält Mark Sanders, Business Development Manager Harvesting, ein sorgfältiges Direktmarketing, an dem sich alle Vertriebspartner beteiligen, für unverzichtbar. Denn das für das Erntetechnikmeeting von Peter-Josef Paffen ausgegebene Motto „Gemeinsam Erfolg ernten“ lässt sich nach Sanders Einschätzung nur umsetzen, wenn alle an einem Strang ziehen.