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Fliegl Agrartechnik feiert 40-jähriges Jubiläum

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Vor 40 Jahren gründete Josef Fliegl sen. in Kastl einen Maschinenbaubetrieb, in dem er Kipper ummontierte und Güllefässer produzierte. Mittlerweile ist Fliegl Agrartechnik nach eigenen Angaben der weltweit größte Agraranhängerhersteller. Ein guter Zeitpunkt, um einen Blick auf die Geschichte des erfolgreichen bayerischen Unternehmens zu werfen.

Josef Fliegl sen. gründete einen Maschinenbaubetrieb, in dem er Kipper ummontierte und Güllefässer produzierte. Heute ist Fliegl Agrartechnik nach Unternehmensangaben der weltweit größte Agrar-Anhängerhersteller.
Josef Fliegls elterliches Anwesen. Heute befindet sich hier das Fliegl Agro-Center in Kastl.
1985 wurde für den Selbstbefüller-Mischer das erste Fliegl Patent angemeldet.
1998 präsentiert Fliegl den ersten Abschiebewagen.

1975 gründete Josef Fliegl sen. die Fliegl Maschinenbau GmbH. Ein Jahr später produzierte die Fliegl Maschinenbau GmbH den ersten Grubber, der auf dem Karpfhamer Volksfest vorgestellt wurde. 1983 begann die Mischerproduktion und zum ersten Mal präsentierte Fliegl seine Produkte auf einer eigenen Hausmesse.
2007 wurde der Fliegl Abschiebewagen mit Zwangslenkung auf der Agritechnica mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Eine Ehrung für besondere Innovationen, die nicht die letzte sein sollte: 2013 erhielt Fliegl Agrartechnik eine weitere Silbermedaille für das Fliegl Wiegesystem FWS 2014. 1999 eröffnete das Fliegl Agro-Center in Kastl. 2002 expandierte Fliegl mit der Gründung von Fliegl Ibérica in Spanien weiter ins Ausland.

Seit dieser Zeit hat sich international viel getan: Mit der Gründung von Niederlassungen in Nordamerika, Brasilien und Nordafrika hat sich Fliegl Agrartechnik endgültig zu einem Global Player entwickelt. Der Fliegl Export erreicht alle Kontinente der Erde. 2005 eröffnete in Triptis das zweite Werk. 2002 stellt Fliegl Agrartechnik den ersten Biogas Abschiebecontainer vor. Ein Jahr später wird der Firmenableger „Fliegl Bau- und Kommunaltechnik“ gegründet. Es folgen weitere Entwicklungen und Innovationen wie der Muldenkipper Bull (2008), die Dosiertechnik mit Vertikalmischer (2008), die Gründung der Fliegl Forsttechnik (2009), die erste Schwergut-Abschiebetechnik für Lkw- und Dumperaufbauten (2009), die Fortentwicklung der Bodeneinbringtechnik (2010), der „Asphaltprofi Thermo“ (2012), das patentierte Scheibenschlitzgerät (2012) oder die Hackschnitzeltrocknungsanlage Ökodry (2012).

Und so soll es auch in den nächsten Jahren weitergehen, denn Innovationen sind das Steckenpferd des mittelständischen Unternehmens: „Seien Sie sich sicher: Wir sind dabei, Neuheiten zu entwickeln und Bestehendes zu optimieren“, sagt Geschäftsführer Josef Fliegl jun. Auch 2015 befindet sich die Landwirtschaft weiter in einem tiefgreifenden Umbau, der geprägt ist von rasantem technischem Fortschritt, von neuen gesetzlichen Richtlinien und von der instabilen politischen und der weltwirtschaftlichen Großwetterlage. Umso wichtiger ist es für Josef Fliegl jun. auf aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft schnell und effektiv zu reagieren. „Unsere Produkte erfüllen alle Anforderungen, die von Politik und Umweltschutz an eine moderne Landwirtschaft gestellt werden.“

Um diese Erwartungen erfüllen zu können, ist es wichtig mit der modernsten Technik zu produzieren. Aus diesem Grund folgte 2013 der nächste große Meilenstein in der Firmengeschichte: Die Fliegl Agrartechnik GmbH verlegte ihren Hauptsitz von Töging nach Mühldorf. Auf rund 30 Hektar, werden in Mühldorf auf vier Montagelinien Kipper, Biogasanlagen, Güllefässer und Abschiebewagen für den weltweiten Absatzmarkt produziert.

Übrigens: Das nächste Karpfhamer Volksfest, zu dem auch die Landtechnik-Ausstellung Rottal-Schau 2015 gehört, findet Ende August statt und Fliegl Agrartechnik findet man auf dem Freigelände Landtechnik, Stand 3501.

Quelle: Fliegl Agrartechnik GmbH (www.fliegl.com)

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