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Alles neu: Strautmann präsentiert Profi-Ladewagen Magnon CFS

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Die neue Profi-Rotorladewagen-Baureihe Strautmann Magnon CFS, die aus den drei Modellen 430, 470 und 530 besteht, ersetzt zur Saison 2020/21 das bisherige Ladewagen-Flaggschiff Tera-Vitesse CFS vollständig und wartet mit einer Reihe technischer Finessen auf, wie einer Pickup mit Kunststoffzinken, dem neuen „Exact-Cut“ Schneidwerk, einer hydraulisch schwenkbaren Stirnwand und einem neuen Bedienkonzept von Müller Elektronik.

Der neue Profi-Rotorladewagen Strautmann Magnon CFS, der die Modelle 430, 470 und 530 umfasst, wurde neu konzipiert und fasst 42 bis 52 m³.
Die Pickup des neuen Strautmann Ladewagens Magnon CFS arbeitet mit flexiblen Kunststoffzinken und dazwischen montierten Stahl-Abstreifern.
Das neue Exact-Cut-Schneidwerk der Strautmann Magnon CFS verfügt über eine Messersicherung mit Punktauslösung und automatischer Rückstellung.
Strautmann setzt beim neuen Magnon-CFS-Ladewagen erstmals eine hydraulisch schwenkbare Stirnwand ein, die durch die Komprimierung des Futters kompaktere Abmessungen erlaubt.
Der Strautmann Magnon CFS wird mit dem neuen Smart 570 Terminal bedient, dessen Bedienlogik in Zusammenarbeit mit Müller Elektronik entwickelt wurde.

Der neue Strautmann Ladewagen Magnon CFS 430 verfügt über 42 m³ Ladevolumen, der Magnon CFS 470 über 46 m³ und der Magnon CFS 530 über 52 m². Neben der Erhöhung des Ladevolumens (Tera-Vitesse: 40, 44, 50 m³) ist das wahrscheinlich wichtigste Novum der Magnon die ungesteuerte 2,25-m-Flex-Load-Pickup, die mit Kunststoffzinken statt der üblichen Stahl-Federzinken ausgestattet ist – die höhere Flexibilität der Zinken verspricht eine bessere Bodenanpassung. Die Kunststoffzinken sind in sechs V-förmigen Reihen angeordnet und die Stahl-Abstreifer zwischen den Zinken montiert. Die tiefe Position der Abstreifer soll einerseits den Gutfluss optimieren und anderseits das Wickeln von Gras verhindern. Des Weiteren wird durch diese Positionierung Kontakt zwischen Zinken und Abstreifern verhindert, was die Laufruhe erhöht und den Zinkenverschleiß vermindert. Strautmann unterstreicht, dass, sollte trotzdem einmal ein Zinkenwechsel notwendig sein, dieser mit dem Lösen einer einzigen Schraube extrem einfach und in kürzester Zeit durchführbar sei.
Angetrieben wird die Pickup hydraulisch um die Drehzahl stufenlos an die Erntebedingungen anzupassen. Eine integrierte Automatikfunktion passt die Drehzahl außerdem automatisch der Fahrgeschwindigkeit an. Die Arbeitstiefe wird über ein Lochbild an den Tasträdern eingestellt. Auf Wunsch lässt sich der Strautmann Magnon CFS mit einer breiten Zusatz-Tastrolle hinter der Pickup ausrüsten, die die Bodenanpassung bei nassen oder unebenen Böden verbessern soll.

Die namensgebende CFS-Walze ist hinter der Pickup platziert und soll für einen optimalen Gutfluss zum 2.100-mm-Integralrotor sorgen. An den Außenseiten desselben führen 180-mm-Schneckenwindungen das Erntegut von der Pickup zu den Förderzinken. Der Rotor wird über ein seitliches Ölbadgetriebe mit nachgelagertem Planetensatz im Rotor angetrieben. Hohe Drehzahlen im Antriebsstrang bewirken Strautmann zufolge eine niedrige Drehmomentbelastung der Bauteile und schonen den Antrieb.

Wichtigstes Novum beim neuen Exact-Cut-Schneidwerk des Strautmann Magnon ist die Messersicherung mit Punktauslösung und automatischer Rückstellung. Bei Fremdkörperkontakt schwenkt das Messer vollständig aus dem Förderkanal und bewegt sich anschließend selbstständig wieder in Arbeitsstellung. Durch dieses Konzept sollen Beschädigung der Messerschneiden auf ein Minimum reduziert werden.
Obwohl das neue Exact-Cut-Schneidwerk mit nur 48 Messern (Tera-Vitesse CFS: 50 Messer) bestückt ist, gibt Strautmann die theoretische Schnittlänge auch weiterhin mit 35 mm an. Beibehalten wurden auch die zweischneidigen Messer, die sich beidseitig verwenden lassen.

Wie eingangs erwähnt, ist der neue Magnon CFS als erster Strautmann-Ladewagen mit einer hydraulisch schwenkbaren Stirnwand ausgerüstet. Die Stirnwand schwenkt beim Befüllen in den Laderaum und gibt, bei kompletter Füllung, weitere 5 m³ Volumen frei. Diese automatische Futterverdichtung soll kompaktere Abmessungen erlauben, als sie die Tera-Vitesse CFS bieten konnte. Selbstredend unterstützt die schwenkbare Stirnwand auch den Entladeprozess, indem sie nach hinten schwenkt. Die Plattform ist 2,40 m breit und verfügt jetzt über einen verzinkten Stahlboden (Tera-Vitesse: Kunststoffboden). Der Kratzboden besteht aus vier verschleißarmen Laschenketten mit je 13 t Bruchlast.

Die Serienausstattung der Strautmann Magnon CFS umfasst für alle Modelle ein hydraulisches Fahrwerk – bei den Magnon CFS 430 und 470 ein Tandem-Fahrwerk mit 20 t Achslast, beim Magnon CFS 530 ein Tridem-Aggregat mit 30 t Achslast. Die eingesetzten BPW-Achsen lassen sich mit Nachlauflenkung, mechanischer oder elektronischer Zwangslenkung ausrüsten. Die größtmögliche Bereifung konnte auf die Dimension 800/45 R 30.5 erhöht werden, womit Bodendruck und Rollwiderstand sinken.

Bei der Bedienung der neuen Strautmann Magnon CFS sticht zuerst das neue, ISOBUS-fähige Smart 570 Terminal mit 5,7-Zoll-Touch-Display und zusätzlichen Folientasten daneben ins Auge. Auf den zweiten Blick zeigt sich das in Zusammenarbeit mit der Firma Müller Elektronik neu entwickelte Bedienkonzept, dass auf den drei Arbeitsmodi „Beladen – Straßenfahrt – Entladen“ basiert. Je nach Arbeitsmodus stehen verschiedene Funktionen direkt zur Verfügung, um die Bedienung einfach und übersichtlich zu gestalten. Darüber hinaus wurden viele Automatikfunktionen integriert, die sich nach Bedarf zu- oder abschalten lassen.

Strautmann zeigt den Ladewagen Magnon CFS und weitere Neuheiten auf der Agritechnica 2019 in Halle 27, Stand G32.

Quelle: ltm-ME, Bilder: B. Strautmann & Söhne GmbH u. Co KG (www.strautmann.com)

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