Dabei werden wichtige Inhaltsstoffe wie Trockensubstanz, Rohprotein, Stärke, Zucker sowie Fasern/Rohfaserwerte (ADF/NDF), Rohasche, Rohfett kontinuierlich erfasst. Auf Basis der Trockenmasse passt das System die Futtermenge automatisch an. Das Ergebnis ist laut BvL eine konstant ausgewogene Ration.
Der Einsatz der NIR-Technologie erübrigt ungenaue Stichproben und gleicht Schwankungen im Silo zuverlässig aus. Unterschiedliche Schichten, Witterungseinflüsse oder Erntebedingungen werden direkt berücksichtigt.
Für die Betriebe bedeutet das, so BvL, eine gleichbleibend hohe Rationsqualität, weniger Futterverluste und Reste, eine stabilere Milchleistung, eine höhere Wirtschaftlichkeit im Betrieb und nicht zuletzt eine Dokumentation der Fütterungshistorie.
Der Sensor ist im Entnahmekopf des V-MIX Drive eingebaut und durch eine Schutzhaube gesichert. Die Technologie ist vollständig in das Wiegesystem integriert und arbeitet mit DTM-Fütterungssoftware (Daily TMR Monitoring cloudbasiert) zusammen. Ergänzt wird sie durch ein EVONIR NIR-Analysegerät sowie eine programmierbare Gewichtsanzeige. Alle Fütterungsdaten – einschließlich der Echtzeit-NIR-Messungen – sind vollständig in die DTM-Cloud-Plattform integriert, was eine kontinuierliche Überwachung der Futterqualitätsentwicklungen ermöglicht und den Futterberatern umsetzbare, datengestützte Erkenntnisse zur Optimierung der Rationsgestaltung liefert. Der NIR-Sensor wird als Option für die V-MIX Drive Selbstfahrer angeboten. Auch eine Nachrüstung bestehender BvL-Maschinen ist laut Hersteller möglich.