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Claas erweitert Radlader-Baureihe um TORION SINUS 537, 644 und 956

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Mit der neuen Radlader-Baureihe SINUS, die die Modelle 537, 644 und 956 umfasst, erweitert Claas die TORION-Serie auf insgesamt zehn Modelle. Die SINUS-Radlader rangieren in der 5-,6- und 9-Tonnen-Klasse und sind damit bei den kleinen sowie mittleren Modellen angesiedelt.

Bei den neuen Radladern TORION SINUS 537, 644 und 956 erreicht Claas durch die Kombination aus Knickwinkel- und Achsschenkellenkung der Hinterachse trotz eines geringeren Knickwinkels einen sehr kleinen Wenderadius.
Der neue Claas TORION SINUS 537 hat ein Einsatzgewicht von 5.575 kg und eine Breite von nur 1,95 m. Trotzdem er eigentlich zur kleinen TORION Baureihe zählt, bietet er 40 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Die Hubhöhe des neuen Radladers Claas TORION SINUS 644 beträgt 3,35 m, kann durch die High-Lift-Option aber auf 3,79 m gesteigert werden.
Der Motor der neuen Claas TORION SINUS (hier von Yanmar) ist quer eingebaut und für Wartungszwecke gut zugänglich.
Die Überladehöhe des neuen Claas TORION SINUS 956 beträgt 3,72 m und kann auf Wunsch auf 4,01 m erhöht werden. Die Hydraulik arbeitet serienmäßig mit 115 l/min.
Die Z-Kinematik der neuen Radlader Claas TORION SINUS 537, 644 und 956 wurde zur Verwendung mit einer Palettengabel optimiert, weshalb die Zinken fast bodenparallel bleiben.

Die neuen SINUS-Modelle sind, wie auch der Rest der TORION-Baureihe, das Ergebnis der Kooperation mit Liebherr, verfügen aber durch eine Kombination aus Knick- und Achsschenkellenkung der Hinterachse über mehr Wendigkeit als die bestehenden Modelle (mit dieser neuen Wendigkeit erklärt Claas übrigens die Namenswahl „SINUS – die harmonische Kurve“). Die Höchstgeschwindigkeit aller SINUS-Modelle beträgt 40 km/h und lässt sich auf Wunsch auf 20 km/h begrenzen, was gerade die TORION SINUS 537 und 644 von den bestehenden kleinen Modellen abgrenzt.

Angetrieben werden der neue TORION SINUS 537 und 644 von einem Yanmar-Motor mit 3,3 l Hubraum und Turbolader, dessen Maximalleistung (ohne Angabe einer Norm) Claas im SINUS 537 mit 50/68 kW/PS und im SINUS 644 mit 54/73 kW/PS beziffert. Durch den Einsatz eines Dieselpartikelfilters (DPF) erreicht dieser Motor nach Herstellerangaben die Abgasnorm der EU Stufe V. Im TORION SINUS 956 arbeitet ein DPS-Motor mit 4,5 l Hubraum, der nach Unternehmensangaben eine Maximalleistung von 78/106 kW/PS erzielt und die Abgasnorm der EU Stufe IV erfüllt. Allen neuen Modellen gemein ist der quer eingebaute Motor und der optional erhältliche hydraulische Reversierlüfter, der gerade im Stalleinsatz ein Zusetzen des Kühlers verhindern soll.

Um feinfühliges, stufenloses Arbeiten zu ermöglichen, verfügen die neuen Claas TORION SINUS über einen hydrostatischen Fahrantrieb mit zwei synchronisierten Stufen. Die Standard-Pumpleistung der Hydraulik gibt Claas mit 70 l/min für den SINUS 537, mit 93 l/min für den SINUS 644 und mit 115 l/min für den SINUS 956 an. Auf Wunsch lässt sich die Hydraulikleistung des SINUS 537 auf 105 l/min und die des SINUS 644 auf 105 l/min erhöhen.

Die eingangs erwähnte, erhöhte Wendigkeit (im Vergleich zu einer reinen Knicklenkung) der neuen SINUS Modelle erzielt Claas durch eine Kombination aus 30°-Knickwinkel- und etwa 25°-Achsschenkellenkung der Hinterachse. Im Ergebnis ist der Wenderadius kleiner, aber der maximale Knickwinkel geringer, was eine positive Auswirkung auf Standsicherheit und Nutzlast bewirkt (Kipplast SINUS 537: 3,75 t, 644: 6,39 t, 956: 5,575 t).
Die Hinterachslenkung realisiert Claas durch eine mechanische Verbindung zwischen Vorderwagen und der Achsschenkellenkung an der Hinterachse. Im Knickgelenk findet sich neben einer Dämpfung für mehr Komfort auch ein Hydraulikzylinder, der beim Lenken die Hinterachse bewegt. Um im unebenen Gelände den festen Stand zu sichern, ist ein Knickpendel eingebaut, das seitliche Bewegungen des Vorderwagens ausgleicht. Beim TORION SINUS 956 kann die Hinterachse zusätzlich um fünf Grad pendeln.

Der Hauptkundenwunsch für die TORION Radlader bezog sich laut Claas auf die Überladehöhe, weshalb die neuen Modelle in Serienausstattung über 3,22 m (SINUS 537), 3,35 m (SINUS 644) und 3,72 m (SINUS 956) Hubhöhe verfügen; die Modelle SINUS 644 und 956 können außerdem mit der Option High Lift bestellt werden, durch die die Überladehöhe auf 3,79 m respektive 4,01 m steigt. Die eingesetzte Z-Kinematik (keine Wahlmöglichkeit) soll schnelle Auskippgeschwindigkeiten und hohe Losbrechkraft gewährleisten und zusätzlich zur Verwendung mit einer Palettengabel optimiert sein, wodurch bei Staplerarbeiten die Zinken fast bodenparallel bleiben. Zur Serienausstattung zählt eine hydraulisch gesteuerte Werkzeugverriegelung. Claas unterstreicht, dass der TPZ-Werkzeugträger der SINUS 537 sowie 644 kompatibel zu vielen Werkzeugen und beim TPV-Schnellwechselrahmen des SINUS 956 die Verriegelung gut geschützt sei.

In der Kabine der neuen Claas SINUS Radlader wird deutlich, dass eher die mittleren und großen TORION Pate standen. So verfügen alle SINUS über ein Farbdisplay am rechten A-Holm, das wichtige Motordaten anzeigt; bei den Modellen TORION SINUS 537 und 644 misst dieses 4 Zoll, beim 956 7 Zoll. In das 7-Zoll-Display lässt sich das Bild einer Rückfahrkamera integrieren. Die 180°-öffnenden Türen können in dieser Position befestigt werden und breite Stufen erleichtern den Einstieg.

Quelle: ltm-ME

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