Weltweit sanken die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge nach Konzernangaben im dritten Quartal um 5 % auf 9,500 Milliarden US-$ respektive in den ersten neun Monaten um 4 % auf 27,102 Milliarden US-$. Dabei sollen die Maschinenumsätze 8,723 Milliarden US-$ (9,316 Milliarden US-$) im dritten Quartal erreicht haben respektive 24,918 Milliarden US-$ (26,373 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten.
Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsätze des weltweiten Maschinengeschäftes laut John Deere sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten um jeweils 6 %. Dabei seien in beiden Zeiträumen bessere Preise mit 2 Prozentpunkten berücksichtigt. Zusätzlich belasteten ungünstige Umrechnungskurse die Umsätze in den ersten neun Monaten mit 1 Prozentpunkt. In den Vereinigten Staaten und Kanada fielen die Maschinenumsätze im dritten Quartal um 8 % respektive in den ersten neun Monaten um 7 % niedriger aus, außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas lagen sie im dritten Quartal um 4 % unter dem Vorjahr, wobei sich die Umrechnungskurse mit 1 Prozentpunkt positiv auswirkten, in den ersten neun Monaten um 3 % unter dem Vorjahr, wobei die Umrechnungskurse die Umsätze mit 1 Prozentpunkt schmälerten.
Im dritten Quartal erzielten die Maschinensparten, so John Deere weiter, einen Betriebsgewinn von 1,135 Milliarden US-$ (1,443 Milliarden US-$), in den ersten neun Monaten erreichte er 3,387 Milliarden US-$ (3,943 Milliarden US-$). Als Gründe für den Rückgang des Betriebsgewinns im dritten Quartal nennt John Deere in erster Linie geringere Liefermengen, höhere Produktionskosten im Zusammenhang mit der Einführung neuer Abgasnormen und die Auswirkungen ungünstiger Wechselkurse. In den ersten neun Monaten verursachten vor allem geringere Liefermengen, ungünstige Wechselkurse, gestiegene Produktionskosten und ein weniger vorteilhaft zusammengesetztes Produktionsprogramm den Rückgang des Betriebsergebnisses. Dagegen sollen höhere Preise den Ergebnisrückgang in beiden Zeiträumen teilweise ausgeglichen haben.
Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013 erreichte der Gewinn der Maschinensparten 680 Millionen US-$ (846 Millionen US-$) im dritten Quartal respektive 2,061 Milliarden US-$ (2,324 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten. Zusätzlich zu den oben genannten Faktoren begünstigte ein niedriger effektiver Steuersatz die Ergebnisse sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten.
John Deere erwartet, dass die Maschinenumsätze im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um etwa 6 % niedriger ausfallen, im vierten Quartal sogar um 8 %. Dabei seien ungünstige Umrechnungskurse für das Geschäftsjahr mit einem Prozentpunkt berücksichtigt. 2014 erwartet Deere & Company einen Gewinn von insgesamt 3,1Milliarden US-$.
Vor allem aufgrund geringerer Liefermengen und den bereits bekannt gegebenen Verkäufen von John Deere Landscapes und John Deere Water sanken nach Konzernangaben die Umsätze der Sparte „Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückpflege“ im dritten Quartal um 11 % respektive um 8 % in den ersten neun Monaten. Außerdem schmälerten ungünstige Umrechnungskurse die Umsätze in den ersten neun Monaten. Dagegen sollen höhere Preise den Umsatzrückgang in beiden Zeiträumen teilweise ausgelichen haben. Der Betriebsgewinn der Sparte lag im dritten Quartal nach Firmenangaben bei 941 Millionen US-$ (1,336 Milliarden US-$) respektive bei 2,967 Milliarden (3,684 Milliarden US-$) in den ersten neun Monaten. Die Rückgänge im dritten Quartal sollen vor allem durch geringere Liefermengen, höhere Produktionskosten im Zusammenhang mit der Einhaltung von Abgasnormen und durch ungünstige Wechselkurse verursacht worden sein. In den ersten neun Monaten beruhte der Gewinnrückgang nach Firmenangaben ebenfalls auf niedrigeren Liefermengen, ungünstigen Umrechnungskursen, gestiegenen Produktionskosten und einem weniger vorteilhaft zusammengesetzten Produktionsprogramm. Dagegen wurden die Gewinnrückgänge in beiden Zeiträumen von höheren Preisen teilweise aufgefangen.
John Deere prognostiziert, dass die weltweiten John Deere Umsätze mit Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückpflege 2014 voraussichtlich um etwa 10 % niedriger ausfallen, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit 1 Prozentpunkt berücksichtigt seien.
Wegen niedrigerer Erzeugerpreise und Einkommen wird von John Deere in den EU-Ländern mit einem Umsatzrückgang der Branche von etwa 5 % gerechnet, in Südamerika werden die Umsätze bei Traktoren und Mähdreschern gegenüber dem starken Vorjahr 2013 um etwa 15 % nachgeben. In den GUS-Märkten haben sich die Marktbedingungen laut John Deere gravierend verschlechtert, so dass sich die Umsätze deutlich unter denen des Vorjahres bewegen werden. Dagegen sollten die Umsätze in Asien auf Vorjahreshöhe liegen. Die Umsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege sollten 2014 in den USA und Kanada um etwa 5 % anwachsen.
„Wir bleiben auch weiterhin zuversichtlich, dass unser Unternehmen gut aufgestellt ist, um durch den gesamten Konjunkturzyklus solide Erträge zu erzielen und vom wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln, Wohnraum und Infrastruktur weit in die Zukunft zu profitieren“, erklärte CEO und Verwaltungsratsvorsitzender von Deere & Company, Samuel R. Allen.