Damit, so der Bundesverband LandBauTechnik, folgen Handel und Handwerk den erwarteten Prognosen zeitversetzt zur Entwicklung der Landmaschinen-Industrie und verzeichnen erstmals seit vier Jahren ein Minus beim Gesamtumsatz, dies allerdings noch sehr moderat; dabei gäbe es Regionen in Deutschland mit richtig guten Entwicklungen.
Auf der Kostenseite (Personalkosten +5,5 % und Betriebskosten +2,0 %) verläuft es, so der Bundesverband LandBauTechnik weiter, – leider – genau umgekehrt, so dass gerade noch 17 % der Mitglieder eine positive Entwicklung bei den Rohgewinnen melden konnten.
Die Erwartungen an die Zukunft seien nach nunmehr fast vier guten Jahren deutlich pessimistischer, gerade 21 % der Unternehmer erwarten laut Bundesverband LandBauTechnik ein Umsatzplus. Dabei vertrauten sie insbesondere auf den Servicebereich, dem Handel traue man, bei Neu- wie Gebrauchtmaschinen, derzeit wenig Zugkraft zu.
Die Personalsituation in den Fachbetrieben bleibe angespannt, der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr habe satte 6,3 % betragen. Die Lager in den Fachbetrieben sind laut Bundesverband LandBauTechnik gut gefüllt, mit Neu- wie Gebraucht-Landtechnik, aber auch Ersatzteilen. Die Investitionen waren nach Angaben des Branchenverbandes im zweiten Quartal mit -0,5 % leicht rückläufig.