„Dieses Vorhaben ist Teil der John Deere Strategie, unseren globalen CO2-Fußabdruck zu verringern“, so John Deere Projektleiter Jens Hüttebräucker. „Zugleich machen wir uns damit unabhängiger von externen Stromlieferanten und können in Zukunft erhebliche Mengen an Energie einsparen.“
Insgesamt sollen mit der Anlage jährlich 1,6 GWh (Gigawattstunden) elektrische Leistung erzeugt und damit über 1.000 t CO2 eingespart werden. Etwa 98% der hier gewonnenen Energie werden laut John Deere unmittelbar auf dem Gelände genutzt, etwa 2 % wandern ins Netz. An Verbrauchern mangelt es, so John Deere, dabei nicht, denn sowohl das Kabinenwerk als auch das Ersatzteil-Vertriebszentrum verfügen über einen Energiebedarf, den die neue Photovoltaikanlage bislang nur zu 10 % decken kann.
„Gemeinsam mit unserem Partnerunternehmen WIERIG Solar AG – Siegburg/Mannheim haben wir zwei für uns wichtige Kriterien erfüllt“, so Dr. Wolfgang Voß, Leiter des John Deere Werks Bruchsal. „Einerseits haben wir diese Anlage angesichts der mitunter herausfordernden Wetterlagen aus Sicherheitsgründen mit einer besonderen aerodynamischen Unterkonstruktion ausgestattet, andererseits haben wir aus Qualitäts- und Wartungserwägungen heraus ausschließlich auf Komponenten aus deutscher Produktion gesetzt.“
Der John Deere „Campus“ in Bruchsal ist nach Firmenangaben der zweitgrößte Standort des Unternehmens in Deutschland und Sitz des Kabinenwerkes, des europäischen Ersatzteilzentrums und der deutschen Vertriebsorganisation.