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John Deere stellt für 6M Traktoren e19 Volllastschaltgetriebe vor

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John Deere hat seine 6M-Traktoren zum Modelljahr 2027 umfassend überarbeitet. Im Fokus stehen das neue, optionale e19 Volllastschaltgetriebe, eine vereinheitlichte Bedienphilosophie sowie erweiterte Automatisierungs-, Konnektivitäts- und Precision-Farming-Funktionen.

Die John Deere 6M Traktoren MY27 wurden umfassend überarbeitet: Ein neues, optionales e19 Volllastschaltgetriebe, eine vereinheitlichte Bedienphilosophie sowie erweiterte Automatisierungs-, Konnektivitäts- und Precision-Farming-Funktionen.
Die meisten 6-Zylinder-Modelle der John Deere 6M Traktoren können auf Wunsch mit dem 19-Gang-Volllastschaltgetriebe e19 ausgerüstet werden, das die PowrQuad-Technologie mit einer Doppelkupplung und einer elektronischen Getriebesteuerung kombiniert.
Die John Deere 6M Traktoren MY27 lassen sich mit dem neuen CommandX Plus Fahrhebel mit frei belegbare Tasten, Geschwindigkeitsvorwahlen sowie Steuerung von Traktor- und ISOBUS-Funktionen ausstatten.

Das neue e19-Getriebe, wird künftig John Deere zufolge für die meisten 6-Zylinder-Modelle bis einschließlich 6M 250 verfügbar sein – mit dem 6-Zylinder-Motor mit 6,8 l Hubraum rüstet der Hersteller die 6M mit mittlerem Rahmen (6M 145, 6M 155, 6M 165, 6M 185, 6M 155), mit großem Rahmen (6M 180, 6M 200, 6M 220, 6M 240) und mit extragroßem Rahmen (6M 230, 6M 250) aus. Das 19-Gang-Volllastschaltgetriebe basiert auf der PowrQuad-Technologie, kombiniert diese jedoch mit einer Doppelkupplung und einer elektronischen Getriebesteuerung. Gangwahl und Schaltstrategie werden kontinuierlich an Last, Geschwindigkeit und Gelände angepasst. Ein Neigungssensor unterstützt die Geländeerkennung, Funktionen wie „Skip Shift“ und „Scroll Shift“ beschleunigen Gangwechsel und reduzieren gleichzeitig Wärmeentwicklung sowie Verschleiß. Im Automatikbetrieb übernimmt das System die Wahl von Gang und Motordrehzahl, eine Tempomatfunktion hält die Fahrgeschwindigkeit auch bei wechselnder Last konstant. Bei Transportfahrten mit bis zu 50 km/h sinkt die Motordrehzahl nach Herstellerangaben auf 1.620 U/min. Laut John Deere lassen sich gegenüber dem bisherigen CommandQuad Plus sowohl Produktivität als auch Kraftstoffeffizienz um bis zu 5 % steigern. Das e19-Getriebe setzt zudem auf vollständig mechanische Gangstufen, um Wärmeentwicklung und Verschleiß langfristig gering zu halten.

Bedient wird das Getriebe wahlweise über einen klassischen Schalthebel, den kompakten CommandARM oder den neuen CommandX Plus Fahrhebel, es kann zwischen Pedal- und Fahrhebelsteuerung gewechselt werden. Der CommandX Plus übernimmt zahlreiche Funktionen des aus größeren Modellen bekannten CommandPRO-Fahrhebels, darunter frei belegbare Tasten, Geschwindigkeitsvorwahlen sowie die Steuerung von Traktor- und ISOBUS-Funktionen.

Parallel dazu hat John Deere das Kabinenkonzept überarbeitet. Die Bedienlogik orientiert sich künftig an den Baureihen 6R, 7R und 8R und soll den Wechsel zwischen verschiedenen Maschinen innerhalb eines Betriebs erleichtern. Je nach Ausstattung stehen eine klassische Seitenkonsole mit mechanischen oder elektronischen Steuergeräten oder der kompakte CommandARM mit integriertem G5 CommandCenter zur Verfügung. Das optionale 10,1-Zoll-Display bildet die zentrale Schnittstelle für Traktor- und Precision-Farming-Funktionen, ergänzt durch ein A-Säulen-Display für die wichtigsten Fahrinformationen.

Mit der G5-Plattform erweitert John Deere zugleich den Funktionsumfang der 6M-Serie. Neben Spurführung unterstützt das System Anwendungen wie AutoPath, Section Control, Variable Rate Control sowie – optional – AutoTrac Turn Automation und Passive Implement Guidance. Über den Settings Manager lassen sich Maschinen- und Geräteeinstellungen speichern und wieder aufrufen, während der Layout Manager individuelle Bildschirmansichten ermöglicht. Neu ist außerdem die Remote Display Control, mit der Displays aus der Ferne eingerichtet werden können.
Auch die Arbeitsplanung wird stärker digitalisiert. Mit dem Work Planner werden im John Deere Operations Center erstellte Aufträge drahtlos auf den Traktor übertragen. Spurführungslinien, Applikationskarten, Arbeitsanweisungen und Geräteeinstellungen stehen beim Einfahren ins Feld automatisch bereit. Dadurch sollen Rüstzeiten und Eingabefehler reduziert werden; John Deere nennt eine mögliche Steigerung der Flächenleistung um bis zu 9 %.
Für wiederkehrende Arbeitsabläufe steht das Vorgewendemanagement iTEC zur Verfügung. Es automatisiert unter anderem Hubwerksbewegungen, Hydraulikfunktionen, Zapfwellensteuerung, Fahrgeschwindigkeit und Gangwechsel. Die Abläufe können gespeichert und für unterschiedliche Anbaugeräte oder Arbeiten wiederverwendet werden.
Auch im Servicebereich gibt es Neuerungen. Ein neuer Kommunikationsbus verarbeitet laut Hersteller mehr als 2.000 Maschinendatenpunkte und verbessert damit Ferndiagnose sowie vorausschauende Wartung über sogennnte Expert Alerts.

Die John Deere 6M Baureihe umfasst weiterhin 17 Modelle. Die kompakten Modelle (kurzer Rahmen) bis 6M 125 sind vor allem für Frontladerarbeiten und enge Einsatzbedingungen ausgelegt. Der 6M 145 verbindet einen 6-Zylindermotor mit dem neuen e19-Getriebe, während der 6M 220 die vollständige Precision-Farming-Ausstattung bietet und mit Intelligent Power Management nach Herstellerangaben eine Leistung von bis zu 249 PS erreicht.

Quelle: ltm-ME, Bilder: John Deere Walldorf GmbH & Co. KG (www.deere.de)

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