Das operative Ergebnis (EBIT) lag, so Grammer, mit 12,1 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahresquartals (Vj. 12,1), die EBIT-Marge lag bei 4,2 % und wurde durch Produktanläufe und den Aufbau neuer Standorte für die Lkw-Sitzproduktion belastet. Das Ergebnis nach Steuern belief sich im Berichtszeitraum auf 7,7 Mio. EUR und lag damit deutlich über dem Vorjahr (Vj. 4,9).
Nach Unternehmensangaben beliefen sich die Investitionen des Grammer Konzerns im ersten Quartal 2012 auf insgesamt 7,8 Mio. EUR (Vj. 9,9), davon wurden im Segment Seating Systems 4,9 Mio. EUR investiert, vor allem in den Ausbau der Produktion der neuen Lkw-Sitzgeneration und in die Produktionsoptimierung und im Automotive-Segment beliefen sich die Investitionen auf 2,8 Mio. EUR und gingen vorrangig in den Aufbau der Fertigungskapazitäten für Mittelkonsolen zur Abarbeitung der 2011 erhaltenen Aufträge.
Mit Blick auf die weltweiten Absatzmärkte des Grammer Konzerns zeigte Europa mit einem Umsatzanstieg von 12,5 % auf 194,3 Mio. EUR (Vj. 172,7) eine deutlich positive Entwicklung, der Europaanteil am Umsatz stieg auf 68,0 % (Vj. 65,7).
Innerhalb des Grammer Konzerns war das Segment Seating Systems nach Unternehmensangaben der maßgebliche Wachstumstreiber. Aufgrund der anhaltend positiven Nachfrage in Europa und den USA erzielte das Segment einen Umsatz von 121,0 Mio. EUR (Vj. 98,7) im ersten Quartal 2012 und steigerte sich damit um 22,6 %. Aufgrund von Einmalkosten für Neuanläufe der neuen Lkw-Sitzgeneration sank das EBIT in diesem Segment von 7,9 Mio. EUR leicht auf 7,1 Mio. EUR. Hinzu kamen Belastungen aus der schwachen Marktentwicklung in Brasilien, die nicht vollständig kompensiert werden konnten. Die EBIT-Marge im ersten Quartal lag bei 5,8 % und aufgrund der dargestellten Sondereinflüsse damit unter dem sehr hohen Vorjahresniveau (Vj. 8,0).
Das Segment Automotive bewegte sich, so Grammer weiter, beim Umsatz auf dem hohen Niveau des Vorjahres: Im ersten Quartal 2012 verbuchte Grammer hier einen Umsatz von 169,9 Mio. EUR (Vj. 171,7) und damit im Vergleich zum ersten Quartal 2011 ein leichtes Minus von 1,0 % aufgrund geringerer projekt-bezogener Umsätze. Das operative Ergebnis lag mit 7,6 Mio. EUR (Vj. 7,9) und einer EBIT-Marge von 4,5 % (Vj. 4,6) auf dem guten Niveau des Vorjahres.