„Dieses Abkommen erlaubt uns, das John Deere-Produktprogramm im Bereich Heu- und Futterernte für unsere Kunden in der Milchvieh- und Mastviehhaltung sowie in Lohnunternehmen und im gewerblichen Futterhandel weiter auszubauen“, so William F. Norton, Vizepräsident der weltweiten Plattform Heu- und Futterernte der John Deere Sparte Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. „Nach einer eingehenden Untersuchung des Großpackenpressen-Marktes haben wir festgestellt, dass die Kuhn Presse am besten geeignet erscheint, unseren Kunden in einem angemessenen Zeitrahmen eine solide, bewährte Lösung anzubieten, einschließlich des üblichen John Deere Kundendienstes.“
Im Rahmen der Vereinbarung stellt Kuhn innerhalb der Region Großpackenpressen der Marke John Deere für die Region 2 her, dagegen wird John Deere Großpackenpressen für andere Märkte außerhalb Region 2 produzieren. Später werden dann beide Unternehmen unabhängig voneinander Konstruktions- und Produktverbesserungen eigenständig vorantreiben, um den Anforderungen ihrer Kunden in den jeweiligen Märkten gerecht zu werden, und stehen dann mit Großpackenpressen der jeweiligen Marke weiterhin weltweit im Wettbewerb.
„Unser Abkommen mit John Deere ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen der Heu- und Futtererntetechnik“, so Michel Siebert, Präsident und CEO der Kuhn Group. „Kuhn konstruiert und fertigt hochwertige Großpackenpressen, die heute vor allem in Europa verkauft werden. Diese neue Vereinbarung ermöglicht es Kuhn, seine Produktionskapazität und -effizienz zu steigern und weiterhin zuverlässige Lösungen zum Pressen von großen Ballen zu entwickeln, die die Anforderungen zufriedener Kuhn-Kunden weltweit erfüllen.“
Die Verfügbarkeit der aus dieser strategischen Kooperation hervorgehenden Produkte wird im Laufe dieses Sommers bekannt gegeben. Angaben zu den finanziellen Seiten der Vereinbarung wurden nicht gemacht.