Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, hat am 28. März das Unternehmen AGCO-Fendt in Marktoberdorf besucht. Das rund eineinhalbstündige Besuchsprogramm umfasste die Vorstellung der Marke Fendt und seiner Produktpalette sowie eine kurze Werksführung. Hermann Merschroth, Sprecher der Geschäftsführung AGCO-Fendt, bezeichnete die Zukunftsperspektiven seines Unternehmens als hervorragend. Er verwies auf die Chancen der Biomasse als Energieträger und die enormen Wachstumspotenziale in den Märkten Osteuropas und der GUS-Staaten. Dies werde zu einem schnell wachsenden Bedarf an leistungsfähigen Traktoren und Erntetechniklösungen führen. Minister Glos teilte diese positive Einschätzung und verwies auf die Vorteile der erweiterten EU: „Vorbehalte gegen die gewachsene Europäische Union sind immer noch weit verbreitet. Gerade ein Unternehmen wie Fendt profitiert davon aber stark“.
Der Minister erwies sich als kompetenter Gesprächspartner. Immerhin war Michael Glos vor seiner politischen Karriere als Müllermeister und Landwirt tätig. Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Glos, den inzwischen sein Sohn bewirtschaftet, laufen seit Anfang der 70er Jahre Fendt-Traktoren. Aktuell sind mehrere Vario-Traktoren im Einsatz und ein neuer 820 Vario wird demnächst ausgeliefert.
Die Eindrücke seines Besuchs bei AGCO-Fendt fasste der Minister so zusammen: „Meine hohe Anerkennung, für das, was dieses Unternehmen leistet. Seine Stärke sind gut ausgebildete, motivierte Facharbeiter und Ingenieure. Es wird auch in Zukunft an diesen Mitarbeitern liegen, den Erfolg des Unternehmens fortzusetzen.“