Gewachsen ist laut Vogelsang auch die Mitarbeiterzahl, weltweit auf mehr als 800. Allein am Hauptsitz in Essen/Oldenburg wurden nach Unternehmensangaben über 60 neue Mitarbeiter eingestellt, so dass dort knapp 500 Beschäftigte für das mittelständische Familienunternehmen tätig sind. Die Relevanz des deutschen Standorts in Sachen Fertigung unterstreicht Vogelsang nach eigenen Angaben durch die Vergrößerung der Produktion um eine neue Produktionshalle mit ca. 2.000 Quadratmetern und der Anschaffung neuer CNC-Maschinen. Harald Vogelsang: „Wir fertigen größtenteils in Deutschland und das soll auch so bleiben. Denn durch »Engineering made in Germany« stellen wir höchstmögliche Fertigungsqualität sicher – für uns die Basis einer erfolgreichen, weltweiten Marktdurchdringung. Um die in Deutschland entwickelten Geräte schnell für Kunden im weltweiten Markt bereitzustellen, setzen wir zusätzlich auf lokale Produktionsstätten vor Ort.“
Zu den weiteren Highlights des letzten Geschäftsjahres gehört laut Vogelsang auch das erweiterte Produktportfolio. Mit dem DisRuptor hat der Maschinenbaukonzern nach eigenen Angaben ein wirtschaftliches System für die mechanische Desintegration in Biogasanlagen auf den Markt gebracht, das auf der EuroTier/EnergyDecentral mit dem Innovation Award EnergyDecentral 2016 in Silber prämiert wurde. „Mit der Auszeichnung im Rücken werden wir in diesem Jahr weitere Innovationen vorstellen, mit denen wir branchenübergreifend Akzente setzen und die Weiterentwicklung der Märkte maßgebend mitgestalten wollen“, sagt Harald Vogelsang. So sind laut Vogelsang Produktneuheiten in den Segmenten Abwasser, Agrar, Biogas und Verkehr geplant, die im Laufe des Jahres auf den branchenspezifischen Messen vorgestellt werden sollen.