• Agritechnica 2025   • Traktoren   • Erntemaschinen   • Bodenbearbeitung   • Bestellung und Pflege   • Düngung und Pflanzenschutz   • Grünland und Futterernte   • Hof- und Stalltechnik   • Forst, Garten und Kommune   • NawaRo und erneuerbare Energie   • Sonstige Landtechnik   • Landtechnik allgemein   • DLG Testberichte   • Vereine und Hobby   • Geschichte und Geschichten   • Messen und Veranstaltungen   • Mitteilung der Redaktion   • Agritechnica Neuheiten Archiv   • Artikel nach Hersteller/Marke 
 
 Los!

Neue Fliegl Zwangslenkung „ForCon 2010“ mit elektronischer Steuerung

von und

Die elektronisch gesteuerte Zwangslenkung „ForCon 2010“ (Force Control) der Fliegl Agrartechnik GmbH, Töging, ist das neue deutlich verbesserte Nachfolgeprodukt der Zwangslenkung „ForCon“, die auf der Agritechnica 2007 mit der Silbermedaille ausgezeichnet wurde. Mit geringstem konstruktivem Aufwand soll sie für ein noch besseres Fahrverhalten und eine noch bessere Manövrierfähigkeit von Tandem- und Tridemwagen auf der Straße, in schwierigem Gelände und in beengten Lagen sorgen.

Mit geringstem konstruktivem Aufwand soll die elektronisch gesteuerte Fliegl Zwangslenkung „ForCon 2010“ (Force Control) für ein noch besseres Fahrverhalten und eine noch bessere Manövrierfähigkeit von Tandem- und Tridemwagen auf der Straße, in schwierigem Gelände und in beengten Lagen sorgen.
Mit der neuartigen Fliegl Zwangslenkung ForCon2010 werden aufwendige Stangen-, Seilzug- oder beidseitige mechanisch-hydraulische Anlenkung am Zugpunkt überflüssig. Geringere Kurvenradien sind daher möglich. Wichtig für beengte Verhältnisse.
Die neue Fliegl Zwangslenkung ForCon 2010 erfasst den Radius der Kurven ohne mechanisch wirksames Gestänge. Stattdessen ermittelt ein Kreiselinstrument (Gyroskop) den Kurvenradius und in der Folge den Einschlagwinkel. Das Gyroskop kann überall am Traktor, beispielsweise am Kotflügel der Hinterachse, montiert werden.

Die neuartige Zwangslenkung erfasst den Radius der Kurven ohne mechanisch wirksames Gestänge. Stattdessen ermittelt ein Kreiselinstrument (Gyroskop) den Kurvenradius und in der Folge den Einschlagwinkel. Dieser Einschlagwinkel wird an Drehgeber auf den Achsen weitergegeben, die dort Hydraulikzylinder steuern, welche die Lenkachsen in den optimalen Einschlagwinkel bringen. Das Gyroskop kann überall am Traktor, beispielsweise am Kotflügel der Hinterachse, montiert werden.

Mit einer solchen neuartigen Konstruktion auf elektronischer Basis werden sehr aufwendige Stangen-, Seilzug- oder beidseitige mechanisch-hydraulische Anlenkung am Zugpunkt überflüssig. Einziger Anlenkpunkt ist die Anhängevorrichtung, gleich, ob Zugmaul, Kugelkopf, Piton Fix oder ähnliche Anhängevorrichtungen. Geringere Kurvenradien sind möglich, wichtig für beengte Verhältnisse. Weil keine weiteren Anlenkpunkte vorhanden sind, erfolgt auch keine Kraftaufnahme beim Kurven fahren, so dass sich die Lenkkräfte verringern. Die besondere Konstruktion der ForCon 2010 ist zudem nicht von einer bestimmten Anhängung am Zugfahrzeug abhängig, wie beispielsweise noch das Vorläufermodell. Dieses setzte eine spezielle Kugelkopfkupplung voraus, die zum Verschleiß neigte.

Durch die elektronische Ansteuerung vertikal und horizontal soll immer ein optimaler Einschlagwinkel der Räder aller Achsen eingehalten werden. Dadurch ergibt sich laut Fliegl eine optimale Spurhaltung auch auf schmierigen seitlich hängigen landwirtschaftlichen Wegen, Lenkstabilität und stabile Geradeausfahrt auf der Straße ohne Aufschaukeln sowie ein ruhiger Nachlauf auch bei hoher Fahrtgeschwindigkeit und dadurch geringere Achsenbelastungen. Darüber hinaus zeichnet sich das neue System laut Fliegl durch geringeren Reifenverschleiß auch bei engsten Kurvenfahrten sowie Sicherheit bei Fahrten am Hang, eine bessere Verteilung des Reifendrucks auf der Bodenoberfläche und reibungslose Vor- und Rückwärtsfahrt in jedem Gelände auch bei Fahrten über Kuppen oder Rinnen aus.

Ein neues Display mit TÜV-zertifizierter Sicherheitssteuerung zeigt Störungen, die jeweilige Fahrtrichtung (vorwärts, rückwärts oder Stillstand) sowie Lenkbewegungen rechts oder links an. Außerdem können die Achsen gesperrt werden. Bei Erstmontage oder Austausch dient es zur Kalibrierung der Sensoren. Neben der bisher erhältlichen Traktorkonsole ist das Display auch mit einem speziellen Saugnapf erhältlich, damit es in unterschiedlichen Traktoren an gewünschter Stelle befestigt werden kann.

Quelle: Fliegl Agrartechnik GmbH (www.fliegl.com)

Diesen Artikel teilen:

Dieser Artikel gefällt Dir? Dann unterstütze uns doch über die Kaffeekasse!

#Fliegl