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Kverneland präsentiert mit iXdrive 4240 und 5240 erstmals Pflanzenschutz-Selbstfahrer

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Artikel eingestellt am:
08.9.2015, 7:31

Quelle:
ltm-KE/Bilder: Kverneland Group Deutschland GmbH
www.kvernelandgroup.com

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Mit der Vorstellung der neuen selbstfahrenden Pflanzenschutz-Spritzen iXdrive 4240 und 5240 reagiert Kverneland auf die gestiegene Nachfrage nach leistungsfähigen Maschinen für den Pflanzenschutz und wird zum Pflanzenschutz-Technik-Fullliner mit einem kompletten Angebot, von der einfachen Anbau-Spritze bis zum Selbstfahrer für den Profi-Einsatz.

Bei der neuen iXdrive handelt es sich nicht um eine komplette Kverneland-Eigenentwicklung, vielmehr greift Kverneland für die iXdrive 4240 und 5240 auf die Selbstfahrer MAF 4240 und 5240 des italienischen Herstellers Mazzotti zurück. Selbstverständlich nicht ohne eigene, in anderen Kverneland-Pflanzenschutz-Spritzen bewährte, Technologien zu verbauen – und so ein eigenständiges Produkt zu schaffen.

Angetrieben werden die iXdrive 4240 und 5240 von Perkins-6-Zylinder-Motoren mit 6,6 l Hubraum und 175/238 kW/PS Leistung, die die Abgasnorm EU Stufe IIIB/Tier 4 interim erfüllen. Zum Einhalten der Norm kommt ein Dieselpartikelfilter zum Einsatz, SCR-/AdBlue-Technik ist nicht nötig. Der links hinter der Kabine gut erreichbare Dieseltank hat nach Herstellerangaben eine Kapazität von 320 l. Der Fahrantrieb erfolgt hydostatisch über zwei Sauer-Pumpen sowie vier Poclaine-Radmotoren und verfügt über zwei Fahrbereiche (0-20/0-40 km/h).

Den Nenn-Inhalt des Spritzmittelbehälters beziffert Kverneland mit 4.000 l für den iXdrive 4240 und mit 5.000 l für den iXdrive 5240, die maximal mögliche Füllmenge wird mit 4.500 l respektive 5.300 l angegeben. Die beiden Klarwassertanks links und rechts des Spritzmittelbehälters fassen bei beiden Modellen nach Herstellerangaben jeweils 260 l, zusammen also 520 l.

Kverneland rüstet die iXdrive mit dem bekannten EasySet-Bedienzentrum aus. Dieses befindet sich geschützt hinter einer Abdeckhaube auf der linken Maschinenseite zwischen Vorder- und Hinterachse und umfasst elektrische Saug- und Druckhähne, Pumpen, Filter, die Einspülschleuse und alle Anschlüsse. Die ISOBUS-Bedienung inklusive des automatischen iXclean Pro Ventilmanagementsystems für die iXdrive hat Kverneland von der Anhängespritze iXtrac C übernommen. Die Bedienung der Spritzfunktionen der neuen iXdrive erfolgt über das serienmäßige IsoMatch Tellus Terminal. Hinzu kommt die ebenfalls serienmäßige Switch-Box zur manuellen Bedienung der Teilbreiten und Gestängefunktionen sowie frei belegbare Tasten auf dem Joystick respektive Fahrhebel. Optional bietet Kverneland für das IsoMatch Tellus Terminal die IsoMatch GEOcontrol App an, die in Kombination mit einem GPS-Empfänger die Steuerung der Teilbreiten und der Ausbringmenge übernimmt.

Für die Pflanzenschutz-Spritzen-Selbstfahrer iXdrive 4240 und 5240 bietet Kvernland das 2-fach geklappte HSA Aluminium Gestänge mit 24 bis 30 m Breite, das 2-fach geklappte HSS Stahlgestänge mit 27 bis 30 m und das 3-fach geklappte HSS Stahlgestänge mit 32 bis 40 m Breite an. Serienmäßig ist bei allen Spritzgestängen das iXflow Zirkulationssystem inklusive pneumatischer Düsenschaltung. Montiert sind die Gestänge an einem laut Kverneland äußerst stark gefederten Parallelogramm, das für eine optimale Stabilität im Feldeinsatz und beim Transport sorgt.

Die neuen iXdrive sind wahlweise mit 1,30 m Bodenfreiheit und einer hydraulisch verstellbaren Spurweite von 1,80 bis 2,25 m oder mit einer hydraulisch verstellbaren Spurweite von 2,25 bis 2,95 m bei einer Bodenfreiheit von 1,50 m oder 1,70 m erhältlich. Serienmäßig rüstet Kverneland beide neuen Selbstfahrer mit Alliance-Reifen der Dimension 380/90R54 aus. Für Fahrkomfort und eine ruhige Lage des Spritzgestänges soll die hydropneumatische Federung an beiden Achsen sorgen. Zudem erlaubt die 3D-Hinterachsfederung das Pendeln der Achse und soll so den Einfluss des Fahrwerks auf das Spritzgestänge minimieren. Serienmäßig verfügt der Kverneland iXdrive über die Lenkungsarten Vorderachs-, Allrad- und Hundeganglenkung sowie die ErgoDrive Vorgewendemanagement-Funktion. Die Bedienung der Fahrgestell-Funktionen erfolgt über das separate Terra-Terminal in der über eine hydraulisch klappbare Leiter erreichbaren Kabine (von Claas), auf dem auch die Anzeige der Fahrzeugdaten wie Fahrgeschwindigkeit, Motordrezahl etc. sowie des Bildes der Rückfahrkamera erfolgt. Weitere Kameras können auch am IsoMatch Tellus Terminal angeschlossen werden.

Auf der Agritechnica 2015 zeigt Kverneland die neuen selbstfahrenden Pflanzenschutzspritzen iXdrive 4240 und 5240 sowie weitere Neuheiten in Halle 5, Stand D39.

Autor: Klaus Esterer

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