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Neue Montagehalle am AGCO Kompetenzzentrum für Grünfutterernte in Feucht

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Artikel eingestellt am:
17.12.2019, 7:33

Quelle:
AGCO Feucht GmbH
www.fella.eu

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Die Mähwerksfertigung für Fella, Fendt und Massey Ferguson bezieht nach nur neun Monaten Bauzeit die neue Produktionshalle in Feucht, reorganisiert im Zuge dessen alle Fertigungsbereiche und führt SAP ein.

Mit insgesamt 4.000 m² Nutzfläche stellt der moderne Bau das Kernstück der neuen Material- und Fertigungsprozessstruktur am Standort Feucht dar, dessen Investitionsumfang bei etwa 10,5 Millionen Euro gelegen haben soll. In drei Fertigungslinien wird darin in Zukunft das gesamte Mähwerksprogramm bestehend aus über 230 Trommel- und Scheibenmähwerkstypen gefertigt. Produziert wird in einer getakteten Hauptmontagelinie mit darauf abgestimmten Vormontagen je Takt. Jeder Montagemitarbeiter hat seine Arbeitsposition, definierte Aufgaben und verfügt über das spezifische Werkzeug und Material.
Michael Kieslinger, der Projektleiter Montageplanung, erklärt: „Durch diese schlanke und aufeinander abgestimmte Produktion garantieren wir einen schnelleren Durchlauf der Maschinen.“

Die Erweiterung der Produktionsflächen und das neue Werkslayout machen eine deutlich effizientere Nutzung aller Montage- und Lagerbereiche möglich. In den bestehenden Produktionshallen wurde gleichermaßen die Fertigung der Heuwender und Schwader sowie die Lagerhaltung konsolidiert. Die Fertigungskapazitäten haben sich dadurch laut AGCO um circa 40 % gesteigert. Den reinen Umzug sowie die Bestandsaufnahme aller Teile und Fertigprodukte bewältigten die Feuchter in nur sechs Wochen.

Auf die komplexen Anforderungen im Rahmen der Drei-Marken-Produktion war auch die bestehende IT-Struktur nicht ausgelegt. Im Zuge des 18 Monate dauernden Umstrukturierungsprozesses wurde gleichzeitig die Umstellung auf eine moderne SAP-Lösung erarbeitet und umgesetzt, welche die gesamte Warenwirtschaft von der bedarfsorientierten Bestellung über die Konfektionierung für die Vor- und Hauptmontage bis hin zur Kundenbestellung und der Auslieferung fertiger Maschinen abbildet.
„Ziel war es, alle Bereiche und Ressourcen optimal zu vernetzen. Montagelinien und Materialfluss folgen definierten Richtlinien, wodurch sich der gesamte Warentransport schneller und leichter gestalten lässt. Wir sind durch diese weitreichende Neustrukturierung in Zukunft in der Lage, für die einzelnen Marken termingerechter zu produzieren, flexibler zu agieren und Lieferzeiten zu reduzieren,“ beurteilt Jochen Gnann, Director Operations Werk Feucht, die umfangreichsten Veränderungsmaßnahmen am Standort Feucht seit über 20 Jahren.

Der AGCO Konzern will mit diesen Investitionen die auch in Zukunft wichtige Bedeutung des Standort Feucht als Kompetenzzentrum für Grünfuttertechnik bekräftigen, nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und seinen Anspruch als Full-Line Anbieter bestärken.

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