Die 2 Meter breite, 200-PS-Fräse mit großem Durchmesser (68 cm) sorgt laut Kuhn für eine schnelle Befüllung bis zu einer Silohöhe von 6 m. Die Siloentnahme erfolgt beim SPW bei reduzierter Motordrehzahl, so sollen das Drehmoment hoch und der Kraftstoffverbrauch gering bleiben. Die Drehzahl der Entnahmefräse ist nach Herstellerangaben vom Fahrersitz aus einstellbar und kann so an unterschiedliche Futterarten angepasst werden.
Der neue SPW verfügt über die exklusiven Kuhn-Mischschnecken, die unabhängig vom Füllungsgrad des Mischbehälters eine rasche und gleichmäßige Mischung ermöglichen sollen. Durch die doppelte Steigung im oberen Viertel des Schneckenganges wird laut Kuhn eine intensive Auflockerung erzielt. Durch den hydraulischen Schneckenantrieb kann die Drehzahl nach Herstellerangaben zudem schnell an unterschiedliche Futterarten angepasst werden.
Der SPW ist laut Kuhn für eine schnelle Futtervorlage mit einem extra breiten PVC-Querförderband ausgerüstet. Die abgewinkelten Räumer an den Mischschnecken sollen für besonders gleichmäßige Verteilung und schnelles Herausräumen bei leer werdendem Mischbehälter sorgen. Um das Futter in die unterschiedlichsten Futterkrippen zu fördern, ist als Sonderausrüstung eine hydraulische Verschiebung für das Querförderband erhältlich.
Der 181/247 kW/PS (Herstellerangabe) starke 6-Zylinder-Motor ist laut Kuhn leicht zugänglich im Heck hinter der Hinterachse untergebracht. Das Hauptgewicht liegt so nach Herstellerangaben auf der Hinterachse. Für mehr Fahrkomfort ist neben der Vorderachse mit Federung und Einzelradaufhängung auch die Hinterachse gefedert. Das ergibt, so Kuhn, beste Fahreigenschaften und Bodenhaftung für Fahrgeschwindigkeiten bis 40 km/h. Optimale Sicht durch große Glasflächen und ein kleiner Wenderadius sorgen beim neuen SPW Futtermischwagen-Selbstfahrer laut Kuhn für beste Handlichkeit.