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Wannenkipper und Zubringerfass kombiniert – Krampe stellt neues Wechselsystem vor

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Artikel eingestellt am:
28.11.2016, 7:29

Quelle:
ltm-KE, Bilder: Krampe Fahrzeug- und Metallbau GmbH
www.krampe.de

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Die Krampe Fahrzeugbau GmbH präsentierte auf der EuroTier 2016 erstmals ihr neues Transportsystem, bei dem ein Wannen- oder Zweiseiten-Kipper sowie ein Zubringerfass für den Gülletransport wechselweise auf einem Fahrgestell eingesetzt werden können. Krampe betont die Wirtschaftlichkeit des neuen Wechselsystems, da mit den verschiedenen Aufbauten flüssige und feste Transportgüter mit nur einem Grundfahrzeug und ohne die zusätzlichen Kosten eines zweiten Fahrgestelles transportiert werden können.

Basis für das neue Wechselsystem ist der bekannte Krampe Deichselanhänger Roadrunner DA 34. Wannenkipper- oder Zubringerfassaufbau werden auf dem Fahrgestell mittels Twistlocks fixiert, so dass der Kunde den Umbau jederzeit selbst vornehmen kann. Laut Krampe ist hierfür lediglich eine Person erforderlich. Zum Anheben der zu tauschenden Aufbauten wird die serienmäßige Luftfederung des Roadrunner DA 34 genutzt, um die Pumpeneinheit des Zubringerfassaufbaus an- beziehungsweise abzubauen, ist nach Herstellerangaben ein kleiner Gabelstapler erforderlich. Der jeweils demontierte Aufbau wird auf teleskopierbare Stützen sicher abgestellt.

Das Zubringerfass fertigt Krampe nicht selbst, sondern greift auf eine Lösung von Wittrock zurück. Mit einer Länge von 8,2 m bietet es nach Herstellerangaben ein Transportvolumen von etwa 26.000 l. Das Fass, dessen Seitenwände laut Krampe nahtlos ausgeführt sind, verfügt serienmäßig über drei Schwallwände sowie eine Ceram-Innenbeschichtung als Korrosionsschutz, während die Außenseite des Stahlbehälters KTL und pulverbeschichtet ist. Das Zubringerfass wird wahlweise mit ohne Pumpeinheit angeboten. Wird es mit Pumpeinheit bestellt, kommt die Befülltechnik „Wittrock GP 6“ mit Schwergutabscheider und Drehkolbenpumpe zum Einsatz, die laut Hersteller eine Befüllung mit bis zu 6 m³/min Förderleistung ermöglicht.

Für den Transport von festen Gütern ist eine 9 m lange Mulde als Wannen- oder Zweiseiten-Kipper verfügbar. Mit 80 cm Silageaufsätzen lässt sich laut Krampe ein maximales Transportvolumen von 47 m³ realisieren. Die technische Nutzlast gibt Krampe für diese Kombination mit 28 t an. Für die Straße ist laut Krampe eine Zulassung mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 34 t bei 40 km/h oder mit 32 t bei 60 km/h möglich.

Zum Fahrgestell merkt Krampe an, dass dieses wegen des kurzen Radstandes extrem wendig ist und dem Zugfahrzeug spurgetreu nachläuft. Ein sicheres und ruhiges Fahrverhalten soll durch die bereits erwähnte serienmäßige Luftfederung erreicht werden, wobei seitliche Wankbewegungen durch das von Krampe entwickelte Fahrwerk mit gekröpften Lenkern und großen Luftfederbälgen ausgeglichen werden sollen.

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